Was ist ein gutes Leben?
In den westlichen Industrienationen wird vermehrt kritisch hinterfragt, was ein gutes Leben ist. Auch in der Heil- und Sonderpädagogik wird dieser Frage grosse Aufmerksamkeit gewidmet. Im Frühbereich muss man sich im Zusammenhang mit der Pränataldiagnostik der ethisch heiklen Auseinandersetzung stellen, ob Behinderung mit einem generell nicht guten Leben gleichgesetzt werden kann. Inwieweit beeinflusst die Frage nach dem guten Leben die schulische Integration? Was kennzeichnet ein erfüllendes Leben für jugendliche oder erwachsene Personen mit Behinderung? Verfügen die heutigen Institutionen über die Mittel, ein gutes Leben für Personen mit Behinderung im Alter zu garantieren? Gibt es überhaupt objektive Kriterien zur Erfassung eines guten Lebens? Was, wenn sich die Sicht der Fachleute nicht mit der Sicht des Klientels deckt? Welchen Platz gestehen wir den Aussagen der Personen mit Behinderung zu?
Hauptreferentinnen & -referenten: Prof. Dr. U. Hoyningen-Süess (CH), Prof. Dr. A. Fröhlich (D), P. Margot-Cattin, Dozent HES-SO (CH), B. Gertsch, Präsident VSLCH (CH), ao. Prof. N. Cuomo (I), PD Dr. B. Schumacher (CH).
Vorläufige Programmübersicht:
Mittwoch, 28.08.2013
Donnerstag, 29.08.2013
Freitag, 30.08.2013
Preise und Anmeldebedingungen
Anmeldung für Teilnehmende
Anmeldung für Gruppen
Für Gruppen ab 10 Personen pro Tag gibt es Ermässigungen